Coronavirus – Kurzarbeit bei privaten (Kleinst-)Arbeitgebern

Coronavirus-Kurzarbeit bei privaten (Kleinst)arbeitgebern

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Reinigungsfachkräfte, liebe private Arbeitgeber

Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und den zur Eindämmung erlassenen Massnahmen des Bundesrates ist es in den vergangenen Wochen vermehrt dazu gekommen, dass private Arbeitgeber auf die Dienste ihrer «Putzfrauen» verzichtet haben.

Diese vorübergehenden Arbeitseinstellungen werden oft zu Recht mit dem Schutz der Arbeitgeber und ihrer Familie sowie mit dem Schutz der Reinigungskraft selbst vor Ansteckung begründet. Ebenso wird teilweise argumentiert, dass die Arbeitgeber zur Zeit wegen der Corona-Massnahmen selber zu Hause sind und somit die Reinigung selbst übernehmen bzw. beim Home-Office nicht gestört werden wollen.

Der Ausfall dieser Arbeitseinsätze und der damit verbundenen Einnahmen generiert bei den Betroffenen existenzbedrohende finanzielle Probleme in dieser besonders schwierigen Zeit. Bei diesen Arbeitnehmenden handelt es sich meist um sozial schwache Personen, oft mit Migrationshintergrund, welche kaum über finanzielle Reserven verfügen, um diese schwierige Zeit zu überbrücken.

Viele Arbeitgeber bezahlen trotz des Arbeitsausfalls das übliche Entgelt, doch manche gehen davon aus, dass sie einfach telefonisch absagen und ihre «Putzfrau» im Regen stehen lassen können. Für die Betroffenen ist dies regelmässig dramatisch, da die meisten nur mehrere solche Kleinstpensen als Einnahmequelle haben.

Fairerweise sollten Arbeitgeber, die aufgrund der ausserordentlichen Lage auf die Dienste ihrer Reinigungskraft verzichten, diese zur Kurzarbeit anmelden. Nur so hat Ihre Angestellte eine Chance, dass ihr Anspruch wenigstens geprüft wird, auch wenn das Instrument der Kurzarbeit grundsätzlich nicht für solche Fälle gedacht war.

Das Formular hierfür finden Sie, liebe private Arbeitgeber, im nachstehenden Link, ebenso die Liste der kantonalen Arbeitsämter, bei denen Sie Ihre Reinigungsfachkraft zur Kurzarbeit voranmelden können. Gemeinsam und solidarisch werden wir diese Krise überstehen und versuchen, dass es nicht jenen am dreckigsten geht, die am meisten putzen. Bleiben Sie gesund!

Link: Suchmaske für das Arbeitsamt Ihres Kantons

Deutsch – PDF Herunterladen: Formular für die Voranmeldung von Kurzarbeit

Français – Télécharger le PDF: Formulaire pour les préavis de réduction de l’horaire de travail

Italiano – Scarica il PDF: Modulo per il preannuncio di lavoro ridotto

EXCEL (Deutsch / Français / Italiano): Excel – Formular für die Voranmeldung von Kurzarbeit

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Liebe Klientinnen und Klienten, liebe Ratsuchende

Die COVID-19-Pandemie sowie die Massnahmen des Bundesrates zur Eindämmung des Coronavirus haben nun auch die Tätigkeit der Anwältinnen und Anwälte in der Schweiz voll erfasst. In vielen Kantonen wurde der Betrieb der Gerichte bezgl. Parteiverhandlungen bis zum 30. April 2020 eingestellt. In Bezug auf den Lauf von Fristen erwarten wir in den kommenden Stunden oder Tagen eine klare Stellungnahme der Schweizer Regierung.

Die Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG hält ihren Betrieb aufrecht und ist weiterhin sowohl telefonisch (061 823 03 03) als auch via E-Mail ([email protected]) erreichbar.

Es finden auch weiterhin physische Besprechungen statt, diese jedoch ausschliesslich im Büro Pratteln oder in begründeten Ausnahmefällen nach Vereinbarung an unseren anderen Standorten (Aarau, Bern, Luzern, Zug und Zürich).

Wir stehen unserer Kundschaft sowie neuen Klienten weiterhin für sämtliche Rechtsfragen zur Verfügung und bitten Sie die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüssen und den besten Gesundsheitwünschen für die kommenden Wochen, verbleiben wir für das TRIAS-Team

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Roman Hänggi, Rechtsanwalt 076 32 32 015